Grundrissplanung für euer Traumhaus 3

Ihr sagt uns, wie ihr wohnen wollt. Wir finden euer Traumhaus.

Die Grundrissplanung ist für Baufamilien eine große Herausforderung. Euer Traumhaus soll euren Bedürfnissen schließlich viele Jahrzehnte gerecht werden. So gelingt euch die Grundrissplanung.

Mit dem Grundriss entscheidet ihr, wie alltags tauglich euer Traumhaus ist. Schon kleine Dinge in der Planung entscheiden später, ob ihr euch ärgert, weil ein Fenster zu klein, eine Tür zu wenig oder schlicht die Netzwerkkabel nicht richtig gesetzt sind.

Dachformen – Von Flachdach und Satteldach bis zum Walmdach

Flachdach

Das Flachdach ist an sich die einfachste Dachform – die allerdings eine bautechnische Hürde überwinden muss. Denn trotz einer Dachneigung von üblicherweise 1,1 bis 2,9 Grad fließt Regenwasser nicht so einfach ab. Daher müssen Bauarbeiter beim Flachdach absolut sorgfältig arbeiten und dürfen nicht die kleinste Lücke in der Abdeckung lassen.
Der Vorteil eines Flachdaches ist, dass Bauherren auf diese Weise Dachschrägen vermeiden können. Weil diese wegfallen, kann Wohnraum besonders effizient überbaut werden, bei keiner anderen Dachform entsteht so viel Wohnfläche. Insbesondere bei kleinen Grundstücken ist das Flachdach außerdem eine interessante Option, weil es als Garten oder Terrasse genutzt werden kann.

Pultdach und Sheddach

Das Flachdach ist an sich die einfachste Dachform – die allerdings eine bautechnische Hürde überwinden muss. Denn trotz einer Dachneigung von üblicherweise 1,1 bis 2,9 Grad fließt Regenwasser nicht so einfach ab. Daher müssen Bauarbeiter beim Flachdach absolut sorgfältig arbeiten und dürfen nicht die kleinste Lücke in der Abdeckung lassen.
Der Vorteil eines Flachdaches ist, dass Bauherren auf diese Weise Dachschrägen vermeiden können. Weil diese wegfallen, kann Wohnraum besonders effizient überbaut werden, bei keiner anderen Dachform entsteht so viel Wohnfläche. Insbesondere bei kleinen Grundstücken ist das Flachdach außerdem eine interessante Option, weil es als Garten oder Terrasse genutzt werden kann.

Satteldach

Das Satteldach ist in Deutschland am weitesten verbreitet. Es ist architektonisch relativ einfach und gewährt dem Mauerwerk darunter dennoch guten Schutz. Bei richtiger Ausrichtung lässt es sich ebenfalls gut für Photovoltaik oder Solarthermie nutzen. Gauben lassen sich auch im Nachhinein noch gut einbauen, sodass die Wohnfläche effizient genutzt werden kann.

Walmdach und Zeltdach

Sowohl beim Walmdach als auch beim Zeltdach gibt es auf allen vier Gebäudeseiten geneigte Dachflächen, es gibt also keine Giebelflächen. Dadurch ist die Dachkonstruktion stabiler, die Außenwände darunter besser geschützt. Allerdings ist diese Dachkonstruktion etwas teurer. Im Gegensatz zum Walmdach gibt es beim Zeltdach keinen Dachfirst. Das kommt zustande, wenn ein Haus einen quadratischen Grundriss mit vier gleichlangen Außenmauern aufweist.

GRUNDRISSPLANUNG FÜR EUER TRAUMHAUS: LASST EUCH INSPIRIEREN

Eine gute Grundrissplanung erfordert einige Vorüberlegungen. Neben der Anordnung der Räume aus optischen Gesichtspunkten wie „Wir wünschen uns ein großes Esszimmer mit direkter Küchenanbindung“ solltet ihr euch auch darüber Gedanken machen, wie ihr im Alltag die verschiedenen Orte nutzen wollt.

Wer wohnt denn da?

Ein perfekter Grundriss nutzt eure Wohnfläche so, dass er möglichst allen Bedürfnissen der Bewohner jetzt und auch in Zukunft gerecht wird. Denn absehbar verändert sich die Familiensituationen: Kinder kommen hinzu – oder ziehen auch wieder aus. Und ihr wollt sicherlich, dass euch euer Haus auch im Alter noch gute Dienste leistet.

Clevere Grundrissplanung beginnt beim Eingang: Diele groß und Verkehrsflächen klein

Auf Flure und Diele eures Traumhaus solltet ihr bei der Grundrissplanung besonderes Augenmerk legen. Ein großzügiger Eingangsbereich bietet genug Stauraum für alle Dinge, die ihr draußen braucht: Jacken, Taschen, Schuhe, Mützen und Hüte etc. Außerdem macht er Eindruck – auch auf Besucher.

Verkehrsflächen wie Flure und Gänge sind in vielen Häusern hingegen toter Raum: Sie werden kaum genutzt, nehmen aber viel Platz weg. Da Wohnraum teuer ist, plant solche Flächen so klein wie möglich!

Mit offenen Wohnkonzepten könnt ihr viele dieser Flächen einsparen. Vermeidet vor allem schlauchartige Flure.

Das spricht für offene Grundrisse:

  • Ihr spart unnötige Flure (und braucht dadurch weniger Grundfläche, was wiederum Kosten spart).
  • Innenräume wirken heller und großzügiger.
  • Offene Bereiche sind familienfreundlicher: Kinder lieben es, in der Nähe der Eltern zu spielen. Ihr könnt also in der Küche werkeln und trotzdem die Kleinen beaufsichtigen.